Aktuelles

Hier findet ihr einmal im Monat Anregungen durch meine Erfahrungen, Weitergabe von einfachen Ritualen („der Alltag als spirituelle Übung und Spiritualität ist Alltag“) und Events in SHIMA.


SEPTEMBER 2020
TOTEM in SHIMA – ein neues Wahrzeichen

‚Das Totem ist ein schöpferischer Prozess und nicht das Ausführen eines Auftrages‘. Worte von Andreas Hofer dem Gestalter dieses Totem

Unten ein Fisch, dann ein Wolf, ein Bär und zuoberst ein Adler und seitlich sind auf drei Stufen offene Hände nach oben gestaltet: Das erweckt den Eindruck, dass die Tiere über die Daumen Pfoten erhalten – ein Ausdruck davon, dass Mensch und Tier in ihrem Dasein ineinander verwoben sind und es keine Grenze zwischen Mensch und Natur gibt. Die Vereinigung im Totem bedeutet, dass der unbändige Lebenswille die Menschen zu Ausserordentlichem befähigt, es bringt Anpassungsfähigkeit, Ideenreichtum und seelische Widerstandskraft. Im Menschen wird eine Kraft freigesetzt, die aus den Augen leuchtet, den Poren ausstrahlt und im gesamten Ausdruck des Menschen eine natürliche Autorität schafft. Es ist die unerschöpfliche Quelle der funkelnden Lebensfreude und Zuversicht. Es braucht Mut und notwendige Ehrfurcht, sich der Wildnis der Natur zu öffnen und es ruft in uns die eigene Wildheit wach, bringt Mut zu Eigenständigkeit und zu respektvollem Miteinander, in dem alles Leben gewürdigt wird: Das Menschsein in unserer schönsten und erfüllendsten Weise.

In unserem Totem sind ‚nur‘ die wilden Tiere des Ortes manifestiert. Denn die Elemente, die Pflanzen, die Mineralien sind rund um SHIMA stark sichtbar. Eine weitere Ebene des Totem, die Urkraft und das Universelle, das oft als Sonnenlicht oder als Auge dargestellt wird, ist ebenfalls nicht ins Holz gestaltet, da über uns die Sonne leuchtet und das Leben sich in  immer grössere Kreise ausbreitet. Die Adlerflügel haben eine zusätzliche Bedeutung: Sie ehren auch die zeitlosen Ahninnen und Ahnen, die uns in der Gewissheit begleiten, dass in der Endlichkeit des Irdischen das ewig Gültige vorhanden ist. Diese Lichtgestalt erkennt man auf der Ostseite des Totems. Der Mensch ist eins mit allen Totemkräften. Wir wirken in die Welt hinein, und die Welt wirkt auf uns. Tun wir das in der Verschmelzung mit den Totemkräften sind wir unserem Wesen treu und schöpferisch. Das Totem vereint Himmel und Erde, gibt der Energie Gestalt und löst diese sicht- und anfassbaren Formen auch wieder auf, lässt die Gestaltung wieder reine freie Energie sein.

Horizontale Wirklichkeit: Geschichte und Erfahrungen, Wiederholungen und Festlegungen, Erfolg und Scheitern, alles duale Erleben, kulturelle und familiäre Prägungen…

Vertikale Wirklichkeit: Die Natur schafft immer wieder neu, Schöpfung wiederholt nicht – Naturkräfte stellen immer Harmonie her, eine Einheit in der jede Kraft ergänzend wirkt und auf die anderen Kräfte aufbaut. Das heisst nicht, dass wir nicht krank oder alt werden und sterben. Es bedeutet, dass wir natürlich alt werden, in jeder Lebensphase erblühen und in unserer entsprechenden Kraft leuchten. Im Kranksein können sich z.B. unsere Zellen durch die Urgenetik der Natur heilen, im Gesundwerden wie auch im Sterben. Vertikale Wirklichkeit ist auch Zeitlosigkeit, Unmittelbarkeit, Kreativität, Inspiration, Intuition und Witterung, Licht und Farbintensität und noch vieles mehr. Mögen alle Schöpfungskräfte auch unerschöpflich vielfältig sein, so entspringen sie doch der einen Quelle, der Urkraft und lassen uns Eins sein mit Allem.

Lebendigkeit, Heilung und Initiative entstehen dort, wo Ungeahntes ungewohnt zugelassen und gestaltet wird. Bewusstseinserweiterung ist Ereignis und Erlebnis: Die Seele öffnet ihre Flügel und wir erkennen, dass wir in verschiedenen Dimensionen zu Hause sind und uns an grosses Wissen anschliessen können. Wir sind beseelte Menschen und mit der Natur unserer Seele eins, das bedeutet in Zeiten extremer Veränderungen wie in diesen Wochen und Monaten, die Fähigkeit haben, uns immer wieder wesensnah und schöpferisch an neue Gegebenheiten anzupassen. So können wir das Wesen der einzelnen Totemkräfte erkennen, denn dieses Wesen ist dem Wesenskern des Menschen sehr nahe und lässt uns in der Gemeinschaft des Lebens aufgehoben sein.

Totem Kräfte: sind die Wirkkräfte der vertikalen Energieebene in der Vision meiner Seele hier auf Erden zu sein, es sind Natur- und Lichtkräfte als unsere Seelenverbündeten:

  • Elemente: Wandlungskräfte der Seele, sie haben immer eine Doppelwirkung, sie Vollenden Altes (lösen auf) und sie formen, bilden Neues
  • Lebenskern, Kraftzentrum im Bauch, durch diesen energetisch erlebbaren Ort in uns sind wir an das universelle, unendliche Potential angeschlossen
  • Mineralien: Bausteine der Körper, Farb- und Klangträger
  • Pflanzen: Heilkräfte ,für alles ist ein Kraut gewachsen‘
  • Tiere: Grundbedürfnisse und ihre Erfüllung in Harmonie mit der Natur
  • Ahninnen und Ahnen: Blutsahnen – Wissensahnen aus verschiedenen Kulturen – Mystische Ahnen (Lichtwesen, nicht Erdgebunden)
  • Ewigkeit, das grosse Ganze: bedingungslose Liebe, Geborgenheit, schlichtes Sein als die letzte Ahnin: erfüllte Leere, vollkommene Ruhe, absolute Stille: ewiges Leben

Das Erforschen der Totemkräfte und die persönliche Verschmelzung mit ihnen, sowie das Wirken durch die Totemkräfte ist ein nie abgeschlossener kreativer Prozess. Es ist Harmonisierung und Ermächtigung zu Lebensmut, Stärke und Originalität.


AUGUST 2020
Überfließende Himmel verschwendeter Sterne

Überfließende Himmel verschwendeter Sterne
prachten über der Kümmernis. Statt in die Kissen,
weine hinauf. Hier, an dem weinenden schon,
an dem endenden Antlitz,
um sich greifend, beginnt der hin-
reißende Weltraum. Wer unterbricht,
wenn du dort hin drängst,
die Strömung? Keiner. Es sei denn,
dass du plötzlich ringst mit der gewaltigen Richtung
jener Gestirne nach dir. Atme.
Atme das Dunkel der Erde und wieder
aufschau! Wieder. Leicht und gesichtslos
lehnt sich von oben Tiefe dir an. Das gelöste
nachtenthaltne Gesicht gibt dem deinigen Raum.
Rainer Maria Rilke


JULI 2020
Ich setzte den Fuss in die Luft und siehe da, sie trug. -Hilde Domin-

In dieser Zeit von ‚SocialDistancing‘ und anderen ‚Fremdbestimmungen‘ durch das Covid-19 Virus werde ich mit meiner eigenen Angst und der Angst meiner Mitmenschen konfrontiert.
In der schamanischen Grundhaltung erleben wir die Angst als Verbündete, der Tod ist mein ständiger Begleiter, er gibt immer das Ganze in der Grenze von Leben und Tod. Die Angst ist Torhüterin zwischen den Welten, sie stärkt unsere Witterung und Intuition, begleitet Veränderung, behält mich zu Hause in meiner ewigen Seele. Mit diesem positiven Ansatz bringt sie mich dazu, Herausforderungen zu begegnen und somit den grössten Erkenntnissen und Erlebnissen zu folgen.

Sufi-Geschichte:

Als Gott nach seinem Bilde eine Gestalt aus Ton geschaffen hatte, bat er die Seele,
sie möge da hineingehen. Die Seele jedoch weigerte sich, gefangen zu werden,
denn es ist ihr Wesen, frei herumzufliegen und nicht begrenzt oder an
irgendeinen Raum gebunden zu sein. So verspürte die Seele nicht die
geringste Lust, den Körper zu bewohnen. Da bat Gott die Engel, ihre Musik
erklingen zu lassen und zu singen. Als die Engel sangen und spielten, hörte die
Seele dem Lied zu. Durch diese Klänge bezaubert und weil sie die Musik mit
allen Sinnen noch stärker erleben wollte, war sie bereit, den Körper zu
beseelen. Einige Leute sagen, die Seele sei in den Körper hineingegangen, weil
sie dieses Lied hörte; in Wahrheit aber ist die Seele selbst das Lied.

Der Zugang zu einem solchen Erleben mit Tönen und Gesängen ist vielen Menschen fremd geworden. „Das Wesentliche der Musik, also die Musik selbst, ist nicht einmal in den Tönen: sie ist nirgends. Außerzeitlich. Sie wird in der Transzendenz.“ (Sergiu Celibidache, Dirigent). Es sind Lieder zu singen, jenseits festgelegter Noten und jenseits von Menschlichem. Wir leben mehrheitlich in einer entzauberten Welt, oft durch die Schulbildung mit einem normierten Musikerleben, das den Zugang zur spirituellen Dimension von Klängen unterbricht. Es sind vor allem die Naturtöne, die uns ein Tor zu ewig Beständigem öffnen. Getrauen wir uns draussen im Wald, auf der Wiese, am See oder Fluss zu klingen, neue Töne zu entdecken, über die Vielfalt der eigenen Stimme zu staunen und ungeahnte Gesänge hervorzubringen. Die Bäume und Vögel, die Blumen und das sprudelnde Wasser reagieren darauf. Natürlich nicht in unserer gewohnten menschlichen Art, und so ist es ein weiteres Abenteuer, den Klängen dieser Naturwesen zuzuhören. Durchdrungen von solchen gemeinsamen Gesängen mit der Natur bin ich anders gestimmt, meine diffusen Ängste wandeln sich zu einem selbstverständlichen Dasein und meine natürliche Lebenskraft ist geweckt.
Ich mache die Erfahrung, dass wir Menschen nicht nur die Verbindung zum Universum herstellen können, sondern auch die Fähigkeit haben, kosmische Kräfte vom Himmel auf die Erde zu bringen. Es ist wunderbar, wenn ein Mensch die Fähigkeit hat, universelle Kräfte in den Raum zu bringen, wenn alles, was ausgedrückt wird mit Naturkräften durchwirkt ist. Ich erlebe, wie im Trommeln und Singen unendliches Potenzial freigesetzt, die Begrenzung zwischen Himmel und Erden aufgelöst wird und ich mich jung, zeitlos, alt, weise, erfahren, unschuldig, sprudelnd dynamisch, leise still, fremd, vertraut und noch vieles mehr fühle.

Ihr seid herzlich eingeladen, in diesen beiden Workshops eure eigenen Erfahrungen zu sammeln:
Flyer: Heilkraft der Kunst – Heilkunst der Kraft mit Marcello Wick und Cornelia Wiedmer 31. Oktober – 1. November 2020
Flyer: Touch Your Voice mit Christian Zehnder und Marcello Wick 22. – 26. Februar 2021 in SHIMA


JUNI 2020
‚Waldbaden‘

Der Wald tut uns gut, das spüren wir intuitiv. Seit einiger Zeit wird das heilende Band zwischen Mensch und Natur erforscht und breitere Menschenkreise erkennen, dass die Naturkräfte einen viel stärkeren Einfluss auf unser Wohlbefinden haben, als wir bisher dachten. So kommunizieren Pflanzen mit unserem Immunsystem, ohne dass es uns bewusst wird, und stärken dabei unsere Widerstandskräfte. Bäume sondern unsichtbare flüchtige Botensubstanzen ab, die sogenannten Terpenoide, die wir im Wald einatmen. Terpenoide (Phytohormone resp. botanische Duftstoffe) von Nadelbäumen sind besonders wirksam. Der Anblick unterschiedlicher Landschaften trägt zur Heilung unterschiedlicher Krankheiten bei, und wenn ein Spaziergang im Grünen die Stimmung aufhellt, hat das auch einen Grund. Clemens G. Arvay zeigt diesen Biophilia-Effekt in seinem Buch auf und erklärt, wie wir ihn mit Übungen besonders gut für uns nutzen können ― im Wald oder auch im eigenen Garten. Und noch in vielen anderen Büchern wird über dieses wundervolle Eins sein zwischen Mensch und Natur geschrieben. Ich habe gestaunt, wie viele Schriften es darüber schon gibt!

Der Wald verändert zu unserem Vorteil die Inhaltsstoffe der Luft. Die Körper von Menschen, die sich in einem Wald aufgehalten haben, produzieren mehr Killerzellen. Das sind jene machtvollen Abwehreinheiten des Immunsystems, die Krankheitserreger und potenzielle Tumorzellen bekämpfen. Mehrere zehntausend verschiedener Terpenoide sind bekannt. Sie dienen den Bäumen unter anderem als eine Art Kommunikationsmittel untereinander, etwa um Artgenossen auf Schädlinge oder schädliche Einflüsse aufmerksam zu machen. Auch über ein ausgeklügeltes Netzwerk von Pilzgeflechten im Boden sind Bäume miteinander in Verbindung, sogar Bäume unterschiedlicher Arten. Auf diese Weise warnen sie einander vor Wassermangel oder umweltschädigenden Einflüssen. Eine weitere Kommunikationsart zwischen Bäumen sind Klänge und Geräusche. Marcus Mäder, ein Schweizer Ökophysiologe und Klangkünstler hat im Projekt ‚Trees‘ durch die Akustik wertvolle Informationen über den Zustand von Bäumen gewonnen. Ich habe einige seiner Aufnahmen solcher Gesänge der Bäume gehört, sie sind eindrücklich, ein auf sich abgestimmtes Orchester der Natur.

In Japan, das in Sachen Waldmedizin zu den Vorreitern gehört, ist das Waldbaden – japanisch Shinrin-Yoku, wörtlich ‚Baden in der Waldluft‘ – mittlerweile ein Teil der nationalen Gesundheitsfürsorge. Baumbilder, auch virtuelle, verändern bereits unsere chemischen Prozesse.

In diesen letzten Wochen hatte ich den Eindruck, dass die Bäume selbst aufgeatmet haben. Ihr facettenreiches Grün leuchtet stark in der wiedergewonnenen Klarheit des Lichtes.

Leben wir mit dem Wald und lernen wir von den Bäumen, so dass wir uns bewusst sind, wie sehr wir der Natur angehören. Ehren und schützen wir jene Orte in der Natur, an denen die Zeit stillsteht und wo auch künftige Generationen im Angesicht solch zeitloser Schönheit ehrfürchtig staunen.

Diese beiden wundervollen Videos ‚Tanz der Bäume‘ hat Silvia Bergamin diese Woche im Wald gegenüber von SHIMA gedreht. Vielen Dank, liebe Silvia!


MAI 2020

In den letzten Wochen war ich viel in der Natur unterwegs, fühlte mich in ihrer Ordnung und Harmonie getragen und genährt. In der Gewissheit, dass das Leben selbst und die Gemeinschaft aller Lebewesen die Antwort auf alle Unsicherheit und Fragen sind, habe ich für diesen Mai Beitrag das Lied von Hardy Hepp gewählt.

Jedes Jedi Jede weiss

Lied von Hardy Hepp

Kei Wiese wird grüen ohni Räge und
Kein Öpfel wird rot ohni Sunne und
Dunne im Tal häts en Bach, dä flüsst is Meer
D’Forälle chönd tanze uf de Wälle und
D‘ Bienli sämmled dä Blüetehonig und
Dinne i dä Wohnig häts en emsige Vercher

Jedes weiss wos here ghört
Und jedes lueged, dass es kei anders stört
Bim sammle vom Honig für di chline Bienli
Jedes weiss wos here ghört
Und jedes lueged, dass es kei anders stört
Bim sammle vom Honig für d‘ Larve

Keis Huehn chunt uf d’Wält ohni Ei und
Kein Adler cha flüge ohni Flügel
über d’Hügel ine chäteret d’Wolke gäge de See
En Storch bout äs Näscht uf em Dach
Und im Herbscht mues er dänn in Süde abe reise
Im Ameisehufe schafft ä riesigi Armee

Jedi weiss wo si here ghört
Und jedi lueged, dass si kei anderi stört
Bim sammle vom Fueter für’s Ameisebrot für de Winter
Jedi weiss wo si here ghört
Und jedi lueged, dass si kei anderi stört
Bim sammle vom Fueter für’s Ameisebrot für de Winter

Kei Fraue chönd Chind ha ohni Manne und
Niemert sötti de Boge überspanne suscht
Liged alli Tanne im Tobel une chrüz und quer
Bi eus gits kei Stadt ohni Tuube
Wer ä Muetere hät, dä brucht ä Schruube
Und wänn Truube riifed chömed
D’Winzer für dä Wümmet dether

Jede weiss won er here ghört
Und jede lueged, dass er kein andere stört
Bim läse vo rote und de wisse Truube im Oktober
Jede weiss won er here ghört
Und jede lueged, dass er kein andere stört
Bim läse vo de rote und de wisse Trube im Oktober

(Quelle: Musixmatch)

Ich habe meine Praxis, mit den angeordneten Hygienemassnahmen wieder geöffnet.

Ob das Seminar ‚Improvisation und Kreativität 21.-22. Juni 2020‘ stattfinden wird, können wir jetzt noch nicht entscheiden. Ebenfalls ungewiss ist das Trekking in die Mongolei im Juli 2020.

In Shima ist das Hotel für Einzelgäste offen, doch hatten wir seit dem 16. März keine Gäste. Wir richten unser Konzept ebenfalls an die Hygienevorschriften des BAG aus. Das bedeutet z.B., dass zurzeit nicht selbst gekocht werden darf und alle Selbstbedienung, auch beim Frühstück, untersagt ist. Das Jurten Bistro wird ab 11. Mai schrittweise öffnen.


APRIL 2020

Es gibt Zeiten, da helfen die alten Stoiker mit ihrer Weisheit:

Zitate von Epiktet (ca 50-138 n.Chr. – griechischer Philosoph)

Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und die Beurteilungen über die Dinge.

Die Wahrheit siegt durch sich selbst. Die Lüge braucht stets einen Komplizen.

Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun. Tue die Liebe freiwillig, so wirst du auch wie die Sonne geliebt.

Verlange nicht, dass das was geschieht, so geschieht wie du es wünschst, sondern wünsche, dass es so geschieht, wie es geschieht, und dein Leben wird heiter dahinströmen.

Setze dir ein Muster und Vorbild und lebe danach, sowohl wenn du allein bist, als wenn du unter Leute kommst.


MÄRZ 2020

Impressionen unserer Jurten!

 “Ruf meines Herzens”  
Liedtext: Iria Schärer

Ich lausche dem Ruf meines Herzens
was immer es mir sagen will
Ich lausche dem Ruf meines Herzens
und werde ganz tief in mir still

Ich achte den Ruf meines Herzens
auch wenn es mich manchmal verwirrt
Ich achte den Ruf meines Herzens
es hat sich noch niemals geirrt

Ich folge dem Ruf meines Herzens
wohin es mich auch immer führt
Ich folge dem Ruf meines Herzens
dem Wind, der mein Feuer neu schürt

In diesem März fällt die Wüstenreise aus – das Datum für 2021 ist bereits da 🙂
Flyer Trekking Marokko 2021


FEBRUAR 2020

Sagenumwobene Vergangenheit und spannende Gegenwart: Unter dem Projekttitel „Roads of Dialogue“ vebindet Bruno Baumann auf spannende Weise historische Fakten und Mythos mit lebendigen Berichten von seinen Besuchen bei anderen Kulturen und den Versuchen, mit den Menschen in Dialog zu treten. Seit den Zeiten Marco Polos ist sie die berühmteste Handelsroute der Welt, die Seidenstraße. Ein uraltes System aus Pfaden und Wegen, die vom Nahen Osten über die mittelasiatischen Steppen nach China führen. Nicht nur Waren, sondern auch Ideen und Kenntnisse wanderten auf ihr von Fernost nach Europa und umgekehrt.

Die Seidenstraße ist voller Gegensätze: fruchtbare Ebenen und sagenumwobene Städte wie Buchara oder Samarkand, die Hochgebirge des Pamir und Tienshan mit den Siebentausendern, die endlosen Sandwüsten der Gobi und der Takla Makan. Bruno Baumann kennt die Seidenstraße wie kaum ein anderer. Er hat ihre Wüsten durchquert, ihre Gipfel bestiegen, ihre Landschaften durchstreift. Aber er kennt auch die kulturellen, religiösen und politischen Hintergründe dieser historisch so reichen Regionen und weiss sie spannend zu schildern.

Gleichzeitig zum Film ist auch eine CD entstanden: „Spirit of the Silk Road“. Musik ist die universelle Sprache zwischen Menschen, und diesem Geist folgend, hat Bruno Musiker auf seine Projektreise mitgenommen. An zentralen Orten haben sie spontan Kontakt zu ortsansässigen Musikern aufgenommen und zusammen Konzerte gegeben. Eine wundervolle Idee! Hier eine Kostprobe davon:

https://www.youtube.com/watch?v=7eTOG4iFpeU

Wir danken Bruno Baumann, dass er bereits zum zweiten Mal in Shima seine tief berührenden Vorträge und sein grosses Erfahrungswissen mit uns geteilt und bereits in Aussicht gestellt hat, im Februar 2021 wieder zu kommen. Ebenfalls bedanken wir uns bei Silvia Bergamin, die durch ihre Freundschaft mit Bruno Baumann diese Vorträge im Shima organisiert und ermöglicht.

www.bruno-baumann.de


JANUAR 2020

Einfach mal etwas zu weit gehen und sich dort etwas umsehen.


DEZEMBER 2019

Lebensbeginn der Jurten Ära

Die Jurte, in der Mongolei Ger genannt, ist ein schlichtes und vollkommenes Nomadenzelt, das in seiner Schönheit fraglos Geborgenheit schafft. Obwohl bei uns im SHIMA die Jurten an Ort und Stelle bleiben, bieten sie uns eine Reise zum gemeinsamen Lebensfeuer und zum inspirierenden Geist des Rundzeltes an.

Uns selbst zu sein und gleichzeitig ein Teil der Welt, die uns umgibt, ist das, was unsere Identität ausmacht. Das schamanische Trommeln hat in beidem die Absicht: In seinem Wesen zentriert und gleichzeitig mit allem und allen verwoben sein. Die eigene Vision, lebendig zu sein, und die universelle Vision, Leben zu schöpfen, verbinden sich.

Mit einem schamanischen Ritual haben wir den Segen erhalten für den Ort, für die Menschen, die hier wirken und auch für die, die kommen und gehen. Wir haben uns bei den Verbündeten der Natur und Seelenkräfte bedankt und wissen uns mit ihnen verbunden.

Susanna Gerber hat das mongolisch schamanische Ritual durchgeführt, sowie die mongolischen Köche und die mongolische Musik organisiert. Wir bedanken uns nochmals herzlichst bei Susanna für diese wundervolle Eröffnungsfeier. In dieser Weise ist die Brücke zwischen der Mongolei und SHIMA und zu neuen Freundinnen und Freunden entstanden.


NOVEMBER 2019

OKTOBER 2019

Touch Your Voice mit Christian Zehnder und Marcello Wick
in SHIMA vom 17. – 21. Februar 2020

Wir alle nutzen sie, unsere Stimme. Im komplexen Zusammenspiel von Atem und Muskeln entsteht sie und ist tiefster persönlicher Ausdruck unserer Gefühle und Anliegen, welche wir im Leben ausdrücken wollen.

Um sie zu entfalten, braucht sie nicht nur körperliche, sondern auch mentale und geistige Energie.  Sich selbst seine Stimme geben: Im Alltagsleben bewegen wir uns meist in persönlichen und kulturell konditionierten Vorstellungen einer Ästhetik der Stimme, einem Klangideal vom «Schönen und Hässlichen». Die Kunst und unsere persönliche Entfaltung liegen aber vielmehr dazwischen und will mit Kreativität und Freiheit entdeckt werden. Es ist ein Ereignis, wenn sich etwas löst und wir die Stimme plötzlich «loslassen» und in sie hineinfallen.

Neugierig geworden? Dann lese hier weiter:
Touch Your Voice


SEPTEMBER 2019

Heilkraft der Kunst – Heilkunst der Kraft:
1.-2. November 2019 (Fr.-Sa.) mit Marcello Wick und Cornelia Wiedmer

01

Da dieser Workshop in den Tagen von Allerheiligen und Allerseelen stattfindet, gestalten wir die schamanischen Rituale in folgender Seelenarbeit: Seelenrückholung – Seelenzentrierung – Seelenrückbringung – ein Zugang zur Ewigen Seele eröffnen. Im Improvisieren von Klängen, Melodien und Gesängen erforschen wir eigene Wege und lernen hilfreiche Techniken, die uns Stimmräume eröffnen und Bewusstseinserweiterung ermöglichen.

Flyer Heilkraft der Kunst – Heilkunst der Kraft


AUGUST 2019

Am 15. August stehen in Shima die Jurten – Bayarlalaa Danke!!!

Und am 17. August ist das Sommerfest
Flyer Sommer- & Countryfest in SHIMA


JULI 2019

Das Leben hat viele Möglichkeiten, z.B. diese Trekkings (s. Flyers unten):
Anregung – Träume – Lebendigkeit – Wirklichkeit

Foto Adrian Ziörjen

Flyer Marrakesch, Berge und Wüste im Frühling 2020
Flyer Trekking Mongolei Sommer 2020
Reiseprogramm mit Nationalpark im Osten Mongolei 2020


JUNI 2019
In grosser Freude können wir endlich die Jurten bestellen!


Am 6.6. von Silvia Bergamin aus Shima fotografiert

Workshop ‚Improvisation und Kreativität‘ vom 22./23. Juni 2019
mit Marcello Wick und Cornelia Wiedmer: Es hat noch Plätze frei 🙂
Flyer Improvisation und Kreativität, Workshop im Juni 2019


MAI 2019
Save the date! 🙂


APRIL 2019
Dankbar-erfüllt-berührt zurück aus dem Trekking in Marokko – das Alltags-Ich kann vieles nicht fassen, und doch ist das Erlebte traumhaft wirklich.

Das neue Datum für die Reise ‚Marrakesch, Berge und Wüste Frühling 2020‘ ist:
13.-27. März. Das Trekking gestalten Marcello Wick und ich wieder gemeinsam, Flyer folgt.


Eine Teilnehmerin hat uns dieses Gedicht von Jean Gebser nahe gebracht, danke Therese!

Und es will Vieles werden
Wir gehen immer verloren,
wenn uns das Denken befällt,
und werden wiedergeboren,
wenn wir uns ahnend der Welt anvertrauen
und treiben, wie Wolken in hellem Wind.
Und alle Grenzen, die bleiben,
sind ferner als Himmel sind.

Und es will Vieles werden, doch wir ergreifen es kaum.
Wie lange sind wir der Erden Ängstliche noch im Traum?

Fragwürdige noch wie lange,
jetzt, da sich schon alles besinnt,
da das, was einstens so bange,
schon klarer vorüberrinnt?

Dass uns ein Sanftes geschähe,
wenn uns der Himmel berührt,
wenn seine atmende Nähe
uns ganz zum Hiersein verführt.
(Jean Gebser (1905-1973)


MÄRZ 2019
Am 01.-02. November 2019 bieten Marcello und ich einen zweiten Workshop an:
Heilkraft der Kunst – Heilkunst der Kraft
Wir sind Echo des Universums und vibrieren im Rhythmus des Lebens mit.


Flyer: Heilkraft der Kunst – Heilkunst der Kraft – 01.-02. November 2019


FEBRUAR 2019
‚Und sobald du die Antwort hast, ändert das Leben die Frage‘

Mit Gesang und Trommeln kommen wir in den Zustand der Unmittelbarkeit. Dies unterstützt die Worte als Ausdruck der Seelenkräfte. Hinter den Worten erreichen wir jene Dimensionen, die den Worten nicht mehr zugänglich sind. Die Stimme ist mehr als nur ein Spiegel der Seele: Es ist ihr Ausdruck und verleiht uns Flügel, in dem wir das Bewusstsein weiten. Im Trommeln geht es letztlich um die Wahrnehmung dieser Weisheit, der Einheit aller Dinge. Wer sein reines strahlendes Seelenlicht erkennt, wer um die bedingungslose Liebe weiss und wer im unsterblichen Kern der Seele verankert ist, der meistert diese irdische Welt und findet immer wieder zum Wesentlichen zurück und zur Freude, die in den kleinen und grossen Dingen da ist. Erlebbar mit Gesangsimprovisation, Trommeln und Ritualen im Workshop mit Marcello Wick und Cornelia Wiedmer

Flyer Improvisation und Kreativität, Workshop im Juni 2019

Jurten Projekt:

wir warten auf die Baugenehmigung, dann wird aus der Planung Wirklichkeit! Benefiz-Konzert mit Kieran Goss and Annie Kinsella für die Jurten in SHIMA, am 4. Mai 2019. www.kierangoss.com

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JANUAR 2019
Impressionen aus SHIMA

ein Gedicht von: Angela Pina Ganzoni: Sängerin und Schauspielerin:

„Zum Lieben musst du leben und zum Leben musst du lieben.“

Liebesbrief
„Liebe Gefühle, ich danke euch, dass ihr mit mir seid zu jeder Zeit;
Wenn ich falle, wenn ich schwebe, wenn ich zweifle, dass ich lebe.
Es ist eine Sache, mit euch zu sein und eine andere Sache, gegen euch zu sein.
Es ist eine Sache, mit euch zu sein und eine ganz andere Sache, ohne euch zu sein.
Denn Angst macht mich aufmerksam und wach,
Liebe macht mich frei.
Eifersucht macht, dass ich meine Grenzen spüre.
Mut macht mich zielstrebig.
Traurigkeit macht mich demütig und
Freude macht, dass ich alles, alles geniesse.

Affekte und Triebe sind die Elemente des Menschlichen. Es braucht keine anderen Menschen dazu, um sie in uns zu entfachen, denn sie sind in uns essentiell zur Bewältigung und Kraft des Lebens angelegt, gleich radikal wie ein Tsunami oder ein Erdbeben, auch sanft wie ein lauer Wind, erfrischend wie klares Wasser und lodernd wie das Feuer, das sich in uns mit dem Licht des Seelenfeuers vereint.

Flyer Touch Your Voice
Flyer Trekking Frühling 2019 in Marokko

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DEZEMBER 2018
Jurtenprojekt – Zwischenbericht – 1. Dezember 2018


Indiegogo brachte nicht so sehr das Geld, sondern die Bekanntheit: Auf dem Projektkonto von SHIMA sind schon 70% des Gesamtbetrages von CHF 125‘000. Herzlichen Dank an alle!

In den nächsten Tagen erfolgt die Baueingabe durch Hans Gisler (Planung, Holzboden, Gesamtkonzept). Sobald die Bewilligung da ist, geht die Bestellung an Zeltwelt GmbH raus.
Während dem Winter wird genäht und vorbereitet. Nach dem Schnee – also April oder Mai – wird aufgestellt.

Bis zur Fertigstellung müssen wir nochmals einen Berg erklimmen: Um die knapp CHF 40‘000, die zur Gesamtrealisation und für die Schlussrechnungen fehlen, braucht es nochmals kreative Aktivitäten. Ein Benefiz-Konzert mit Kieran Goss und Annie Kinsella ist geplant (4. Mai 2019 in SHIMA).

Vielleicht helft ihr uns, den Film nochmals in die Welt zu senden? Danke! Wir freuen uns auf Jurtenfeiern mit euch allen im 2019!

SHIMA – Davos AG  / Tel: +41 (0)81 410 12 00 / www.shima-davos.chinfo@shima-davos.ch 

Dischmastrasse 63 / CH-7260 Davos Dorf

Bankverbindung: Migros Bank AG, 8001 Zürich / IBAN: CH92 0840 1000 0602 4468 2 

Zahlungszweck: Projekt Jurten / Swift/BIC: MIGRCHZZXXX

Frohe Festtage und wärmende Feuer
Ruth und Cornelia

NOVEMBER 2018

Musik ist eine universelle Ausdrucksform des Menschen, die sich doch nie ganz greifen lässt. Die Intention im Trommeln ist die Hingabe ans Leben, um aus dem Unendlichen neu zu erwachen.
Danke an den Kraftkreis der Menschen vom 3./4. November, der Marcello und mich improvisieren liess und mit der eigenen wundervollen Kreativität geantwortet hat.
Musik spielt für das Leben der Menschen schon immer eine entscheidende Rolle. In vielen Schöpfungsmythen symbolisiert sie gar die kosmologische Ordnung. Die mythischen Erzählungen der Völker betrachten göttliche Wesen als Erfinder der Musik oder noch weitergehend: die Welt entsteht erst durch die Schwingungsenergie musikalischer Klänge.
Ich freue mich auf weitere, gemeinsame Angebote mit Marcello. Ein grosser Wunsch ist in Erfüllung gegangen: schamanisches Wirken mit musikalischen Klängen und Kraftliedern zu verbinden und aus derselben Quelle zu schöpfen.

Flyer von der Wüstenreise Frühling 2019
Flyer vom Workshop ‚Improvisation und Kreativität‘ im Juni 2019

 

Die Fotos sind aus der letzten Wüstenreise Herbst 2018

OKTOBER 2018

Workshop ‚Improvisation und Kreativität‘ mit Marcello Wick und Cornelia Wiedmer:
Es hat noch Plätze frei! 3. – 4. November 2018
Flyer Improvisation und Kreativität

Vom 12. – 21. Oktober ist Wüstenreisen Plus wieder mit einem Trekking unterwegs. Ich freue mich sehr, dass diese Wüstenreise für Menschen mit Sehbehinderung, mit tatkräftiger Unterstützung der Menschen, die begleiten, zustande kommt. In diesem Jahr hat eine Frau, die taubblind ist, den Mut mitzukommen. Eine Chance das Lormen zu lernen. Lormen ist das Sprechen und Lesen über die Hand, in dem einzelnen Fingern sowie bestimmten Handpartien bestimmte Buchstaben zugeordnet sind. Und einmal mehr bauen hoffentlich das Herzen hören und die Stimme des Herzens Brücken.

SEPTEMBER 2018
Jurten-Projekt
Wir freuen uns, auf unser Jurten-Projekt aufmerksam zu machen. Mit Crowdfunding und dem Film wagen wir uns noch weiter vor und rufen Sie/euch auf, weiteren Kreisen über dieses Projekt zu berichten, es zu unterstützen oder unseren Jubel mit uns zu teilen. Mit den Worten von Astrid Lindgren wünschen wir uns allen Mut zum Enthusiasmus:
„Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“

Auf Indiegogo könnt ihr uns unterstützen oder einfach uns per E-Mail, info@shima-davos.ch kontaktieren, kleine und grössere Beträge sind gleichwertig willkommen sowie ein wohlwollender Herzensgedanke.
Hier der Link zu Indiegogo: Crowdfunding Projekt Jurten
Link zum Projekt auf SHIMA: SHIMA Projekt Jurten

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AUGUST 2018
Die Welt ist Klang

Zurück aus der Mongolei, dem Land der Gesänge, wo Gedichte und Erzählungen aus der unmittelbaren Welt der Schamaninnen und Schamanen geboren werden, mache ich euch auf das Seminar Touch Your Voice vom 18.-22. Februar 2019 mit Christian Zehnder und Marcello Wick im SHIMA aufmerksam.
Den Klängen der Natur zu lauschen und die eigene Stimme zu erforschen, tief in mein Wesen zu horchen und mich als Teil des Kosmos wahrzunehmen, bedeuten für mich im Klang der Welt geborgen zu sein.
Flyer Touch Your Voice

JULI 2018
Workshop mit Marcello Wick und Cornelia Wiedmer
Aus gesundheitlichen Gründen mussten wir den Workshop ‚Improvisation und Kreativität‘ vom Juni 2018 verschieben. Nun stehen uns zwei neue Daten zur Verfügung, das heisst wir führen den Workshop zweimal durch: am 3. – 4. November 2018 und im nächsten Jahr am 22. – 23. Juni 2019
Flyer Improvisation und Kreativität


„Erwecke deinen Geist zum Abenteuer,
Halt nichts zurück, lerne, mit der Gefahr zu tanzen;
Bald fühlst du dich in einem neuen Rhythmus heimisch,
Denn deine Seele ahnt die Welt, die dich erwartet. “ John O’Donohue

JUNI 2018

Wo Himmel und Erde sich berühren
‚Das ist ja das Geheimnis der Musik, dass sie nur unsere Seele fordert, die aber ganz. Sie fordert nicht Intelligenz und Bildung, sie stellt über alle Wissenschaften und Sprachen hinweg in vieldeutigen, aber im letzten Sinne immer selbstverständlichen Gestaltungen stets nur die Seele des Menschen dar.‘ (Hermann Hesse)
Mit grosser Freude teile ich euch mit, dass im Frühling 2019 das Trekking gemeinsam mit Marcello Wick www.stimmpro.ch stattfinden wird.

Flyer Trekking Frühling 2019 in Marokko
Einblicke in die Reise 2018 Video von Remo Stücheli www.alevida.ch

PS: Zur Erinnerung Flyer Benefiz 

MAI 2018

APRIL 2018

‚Wie kommt es zu einer wirklichen Verbindung zwischen Menschen?
Wenn das gleiche Wissen eine Tür zwischen ihnen öffnet. Suche in jenen, mit denen du zusammen bist, stets nach deinem innersten Wesen. Wie Rosenöl aus Rosen trinkt. Selbst auf dem Grab eines Heiligen legt ein Heiliger Gesicht und Hände nieder und nimmt Licht auf. ‘ (Rumi)

Dankbar im Herzen, lebendig im Kern und staunend im Bewusstsein bin ich aus der Wüste zurückgekehrt. Ich habe einmal mehr erlebt, dass die Visionsreisen in entsprechender Weise die Gemeinschaft bilden und gleichzeitig  eine wundervolle Möglichkeit sind, die persönliche Wesensart zu erforschen und Inspiration zu wecken. Die Natur löst festgelegte und fremdgeprägte Muster und so entsteht selbstverständlich ein grosses Aufatmen im Eigenen.

In der nächsten Visionsreise ‚Mongolei‘ hat es noch Plätze frei!

Flyer: Visionsreise Mongolei

MÄRZ 2018

Benefiz Event im SHIMA, Samstag 30. Juni 2018

Leerzeichen

Gespannt – von dort nach da
über hier – auf morgen.
Klangfäden spinnen Raum und eröffnen
ein sprechendes Da-Zwischen.
Getanzte Raumzeichen hinterlassen Spuren
und beschriften den Klangraum.
Das Leben – eine getanzte Be-Schreibung im Ton.
(Felicitas Jungi)


Flyer Benefiz Event

FEBRUAR 2018

Wir sind vom 16. bis 30. März 2018 auf Visionsreise in Marokko

Wie ein Wunder öffnet sich die Weite,
lebt und atmet Zauber in uns hinein.
Manchmal übertrifft die Wirklichkeit den Traum.

 

„Stille, die die ganze Weite in sich hat
und an die Ohren weht,
so, als wäre ihre andere Seite
der Gesang, dem keiner widersteht.“
(Rainer Maria Rilke)

So wird das Sehnen der Seele nach Abenteuer und Ewigkeit in beiden Aspekten gestillt.
Geborgenheit erfahren wir durch  verlässliche Verbündete und das Einssein in allem.
Wer auch den Ruf hört, kann sich kurzentschlossen noch bei uns melden.
Newsletter – Kräftetanz – Januar 2018

JANUAR 2018

Gesangsimprovisation und Obertonsingen erlebe ich in vielen Facetten: eindrücklich lebendig – Gewohntes auflösend – verbindend und neu gestaltend – menschlich und universell – unsere Seele fordernd und das Bewusstsein erhellend. Klang und Gesang sind universelle Ausdrucksformen des Menschen und lassen uns mit anderen Lebensformen mitschwingen. Eine grosse Dankbarkeit erfüllt mich, dass sich in diesem Jahr Musik und Bewusstseinserweiterung die Hand geben und mein schamanisches Wirken beflügeln. In vielen Schöpfungsmythen symbolisiert der Gesang die kosmologische Ordnung.
Auf diese zwei Workshops in SHIMA freue ich mich sehr (Teilnahme ohne Vorkenntnisse möglich):

Touch your Voice mit Christian Zehnder und Marcello Wick: 26. Februar – 2. März 2018
Flyer Touch your Voice
Improvisation und Kreativität mit Marcello Wick und Cornelia Wiedmer:
23.-24. Juni 2018
Flyer Improvisation und Kreativität

DEZEMBER 2017
Mit Freuden kündige ich ein neues Seminar an:
Improvisation und Kreativität 23.-24. Juni 2018
Workshop mit Marcello Wick und Cornelia Wiedmer

Wir bauen Brücken zwischen alltagstauglicher, lebendiger Spiritualität und befreiender Musik als wahre Lebenskunst.
Flyer zum Seminar

NOVEMBER 2017

Impressionen ‚Angewandtes Schamanisches Wissen – aus weisen Quellen geschöpft‘       
4./5. November im SHIMA

Wir gingen im Dunkeln einzeln in den Wald. Die Grenzen zwischen Menschen, Bäumen und anderen Waldwesen löste sich auf. Wir waren einmalig, wie der Baum und vereint, wie der Wald, gestillt in der Sehnsucht geborgen zu sein. Die Abenteuerlust, die Angst und Fremdes nicht ausschliesst, begleitete uns. Am Schluss riefen wir uns singend zu, vereint mit den Klängen der Nacht, und fanden an einem Ort wieder zusammen. Dieses Erleben hat sich tief in mir verankert.

Die Bäume sind eine Gemeinschaft, die um den Wert des Lebens weiss. Sie breiten ineinander verschränkt ihre schützenden Äste aus, bilden Formen, Gestalten und Naturgesang, die der vertikalen Wirklichkeit die Möglichkeit gibt, mit uns in Kontakt zu treten. Himmel – Bäume – Wald – Erde – Sterne – Mond – Naturwesen – Menschen – alles ist enthalten in diesem Dasein, und es reagiert auf uns, ohne dass es einer Interpretation bedarf.

Die Gezeiten der Existenz in Schmerz und Freude, Ekstase und Selbstverständlichkeit bis zum reinen Nichts, das doch so lebendig ist, erlebten wir unmittelbar. Ganzheit und Ewigkeit wurden beinahe greifbar und unser Ursprung erahnbar. Irgendwann schliesst sich wohl der Kreis, und wir alle erwachen aus unseren Träumen ganz.

In dieser Grenze zwischen vertikaler und horizontaler Wirklichkeit gestalteten wir kraftvolle Rituale. Wir schöpften unser Wissen aus einer sehr heterogenen Gruppe und erlebten dabei, wie kreativ, annehmbar und schön das Leben immer wieder ist. Danke!

OKTOBER 2017

Kurzseminar am 4./5. November 2017: ‚Angewandtes Schamanisches Wissen – aus weisen Quellen geschöpft‘
Flyer Kurzseminar November 2017

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SEPTEMBER 2017

Der Flyer zu ‚Touch your Voice‘ mit Christian Zehnder und Marcello Wick ist jetzt unter der Rubrik Seminare zu finden.

Vortrag mit Remo Stücheli ‚Zeichen nach dem Tod – Ein Erfahrungsbericht‘ und eine spirituelle Reise mit Cornelia Wiedmer ‚Berührung des Ewigen‘:

PS: Nachtrag ‚Beannacht‘, s. August – Beim Vorbereiten der gemeinsamen Abendgestaltung vom 3. November mit Remo spürte ich die Präsenz von John O’Donohue. John war mir als Philosoph und Mensch wichtig, hat uns kurz vor seinem Tod in SHIMA besucht und ist jetzt ein naher Lichtverbündeter.

AUGUST 2017

BEANNACHT – Auf Wiedersehen

Am Tag, an dem
Die Last auf deinen Schultern
Unerträglich wird
Und du strauchelst,
möge die Erde tanzen,
dir das Gleichgewicht wiederzugeben.

Und wenn deine Augen
Hinterm grauen Fenster
Zu Eis erstarren
Und das Gespenst des Verlusts
Sich in dich einschleicht,
möge ein Schwarm von Farben,
Tiefblau, Rot, Grün
und Azur, herbeikommen,
dich auf einer Au der Freude
aufzuwecken.

John O’Donohue 1.Januar 1956-4.Januar 2008
Irischer Schriftsteller und Philosph: aus „Anam Cara – Das Buch der keltischen Weisheit“

JULI 2017
Sprechende Energie – Harmonie der Kräfte

Impuls von Clarissa Pinkola Estés ‚Die Wolfsfrau‘:
‚Ungeachtet unserer momentanen Bindungen, unserer Schmerzen, Leiden, Schockzustände, Verluste, unserer Befähigungen, Gewinne, Freuden, streben wir jenem Ort zu, dem Land der Seele, das die Alten bewohnen, wo  Menschen noch immer sowohl gefährlich als auch göttlich sind, wo Tiere weiterhin tanzen, wo das was gefällt wurde, von neuem wächst und die Zweige der ältesten Bäume am längsten blühen. Die verborgene Frau, die den goldenen Zünder hütet, kennt diesen Ort. Sie ist wissend – wie Du! ‘

Im Einklang mit der Natur und auch deren unsichtbaren Kräften zu leben, bedeutet die Qualitäten eines Ortes zu empfinden und die Gesetzmäßigkeiten der Natur zu erkennen und
den Menschen als Summe aller Kräfte zu wissen.
Der Flug eines Vogels, die Gestalt einer Landschaft, das Kleid einer Wiese, die Wanderung einer Herde sind nicht zufällig, sie folgen Kraftlinien, wie dies die Energien in unserem Körper ebenfalls entlang bestimmter Bahnen tun. Das ergibt für uns ein Empfinden von Stimmigkeit.

JUNI 2017

Konzert

Musik in SHIMA nicht verpassen und weitersagen, Danke.

An alle Musikfreundinnen und -freunde
Wir freuen uns sehr auf einen musikalischen Abend, der begeistern wird. Die wunderbaren Musikerinnen von A la Q‘Art stimmen uns mit ihrer Virtuosität, mit Witz und Lebensfreude auf den Sommer ein!
Vor dem Konzert (ab 19 Uhr) stellen wir einen Suppentopf und Snacks auf – alle Einnahmen fliessen in die Konzertkasse. – Das Konzert (mit Kollekte) beginnt um 20 Uhr.
Ruth Altermatt und Cornelia Wiedmer

Konzert
17. Juni 2017 – 20 Uhr – SHIMA-Davos,
Dischmastrasse 63 – info@shima-davos.ch oder 081 410 12 00


‚Die vier klassisch ausgebildeten Musikerinnen des Ensembles A la Q’Art haben viel Spass
am spielerischen Überschreiten der traditionellen Grenzen zwischen «ernster» Musik und
Unterhaltungsmusik. Sie überraschen das Publikum mit unkonventionellen Programmkombinationen
und führen ihre Zuhörer – stets mit einem Augenzwinkern – gerne auch
einmal aufs musikalische Glatteis. Die Programme von A la Q’Art bieten alles, was das
musikliebende Herz begehrt – von erlesenen Werken der klassischen Streichquartettliteratur
über Walzer- und Zigeunerklänge bis hin zu besinnlichen und heiteren Opernoder
Jazzarrangements. Gemeinsame Basis aller Darbietungen sind musikalischer Witz,
Charme – und natürlich der einzigartige Klang des Streichquartetts.‘ www. alaqart.ch

MAI 2017

Singen

Ich habe Ende April den Kurs ‚Touch Your Voice – the human voice‘ unter der Leitung von Christian Zehnder und Marcello Wick besucht.

www.new-space-mountain.ch und www.stimmpro.ch

Was gemeinsames Improvisieren mit der Stimme in uns auslöst, ist schwer in Worte zu fassen. Christian und Marcello haben die Gabe, allen ein Feld der Freiheit zu eröffnen und den individuellen Wesenskern hörbar werden zu lassen. So entstand in der Gruppe ein Klangraum, der mich zu wunderbaren Erfahrungen für mein Leben und Wirken gebracht hat.

Wenn Engel Wölfe berühren – Bärentänze die Erde erbeben lassen – das Mysterium Leben im Klang hörbar wird – berührende Fremdheit und tiefe Vertrautheit verschmelzen – Singen Verhärtetes in fliessende Energie verwandelt und limitierende Fesseln auflöst…

Der Klang ist durchdrungen von den Totemkräften: Urkraft – elementar –metallisch – geschmeidig pflanzlich – animalisch – ausserirdisch sphärisch

Die Stimme des menschlichen Wesens ist reine Schöpfung und universelle Wahrheit, ist gestaltet in der Absicht des Singens und bleibt wandelfähig in der Hingabe des ‚Erhörens‘. Die hohen Töne haben Resonanz in der Tiefe, die tiefen Töne schwingen uns in die Höhe, seelisch und stimmlich.

Vocalist Natascha Nikeprelevic: Oberton Aria https://www.youtube.com/watch?v=p1T3QArgcLk

 

APRIL 2017

Eins sein – Visionsreise 17. – 31. März 2017 in Marokko

So wie alle Farben sich zu reinem, weissem Licht vereinen,
so vereinen sich alle meine Sinne zu EINEM, reinen Sinn.
Die Bäume singen das uralte Lied vom Leben
Ein alle Grenzen sprengender Reigen aus Milliarden von Farben und Formen!
Tausend Jahre sind zu kurz, um nur eine Sekunde zu beschreiben!
Wie töricht ich bin, zu glauben, dass mit Worten-Trivialitäten
das Unfassbar-Sublime sich erfassen liesse!
Gesprengt von den Ketten des Egos
Befreit vom Moloch der Zeit
Entbunden aller räumlicher Illusion
Erlebe ich einen kurzen Augenblick voll Ewigkeit
Vergangenheit und Zukunft sind nun EINS
Verschmolzen zum ewig-fliessenden Jetzt des Seins
Ergriffen von aller Ergriffenheit,
von der Schönheit des inneren Sinns alles Seienden
ÜBERBORDENDE LEBENSFREUDE!
ALLE VORSTELLUNGSKRAFT SPRENGENDE GLÜCKSELIGKEIT!

Diesen Text habe ich auf dem Boden der Rheinpromenade in Basel gefunden, eine junge Frau hat ihn vor mir dort hingelegt.

Fotos von Astrid Heinrich

MÄRZ 2017

Sich selbst im grossen Plan der Dinge sehen

Ein Geschenk von Dominik: Mit diesem Video begleiten wir zwei Füchse für einen kurzen Moment. In der Nähe von SHIMA sind Begegnungen mit Rehen, Füchsen, Hirschen und Dachsen keine Seltenheit. Tiefer im Dischmatal kann man Steinböcke, Gämse, Murmeltiere und Adler antreffen.

Worte von Elli H. Radinger aus ‚Wolfsküsse‘:

‚Einfach in die Wildnis eintauchen, ohne etwas Bestimmtes zu erwarten. Mit allen Sinnen hellwach sein, sich wunderbar lebendig fühlen, alles wird grösser und präsenter…das ist es, was Wildnis und die Begegnung mit wilden Tieren und Pflanzen mit uns macht. Sie wirft uns zurück in unsere Urinstinkte, Urängste und Urwesen. Die Wildnis ist nicht berechenbar und nicht kontrollierbar und vermutlich ist es genau das, was sie für so viele Menschen so anziehend macht, Respekt und Demut wird in uns wach. Natur bietet Trost und hat heilende Wirkung, alte versteinerte Bäume berühren und unter den Füssen brodelt glühende Magma im Inneren der Erde, sich winzig klein fühlen, jedoch nicht geringer – im Gegenteil! Sich selbst im grossen Plan der Dinge sehen, als Teil des Ganzen und gleichzeitig das Ganze sein…Wunder – Einfachheit – Vielfalt. Es gibt eine Zeitlosigkeit in extremer Schönheit, die Gegenwart verschwindet nicht, sie wird zur Ewigkeit. Deshalb fühlen wir uns so wohl, wenn wir wilde Tiere sehen, hören, riechen und fühlen, wenn wir eine Blume betrachten und ihren Duft einatmen, wenn wir einem reissenden Fluss zuschauen oder auf einen ruhigen See blicken…von der Natur lernen im Augenblick zu leben.‘

FEBRUAR 2017

Urkraft im Licht – verdichtetes Licht

Aktuelle Studien zeigen, dass unser Gehirn in der Lage ist, sich lebenslang weiterzuentwickeln. Unser Gehirn ist immer bereit, seine Struktur zu verändern. Mikrokosmos und Makrokosmos: Bilder als selbstsprechende Zeugen des Lichtes, des ursprünglichen Seins.

Das Schönste für den Menschen ist, an die Grenzen des Bewusstseins zu gehen, dort Türen zu finden und zu öffnen. Die neuen Räume laden ein, ins Bewusstsein der unendlichen Wirklichkeiten einzutreten und sich in Allem geborgen zu wissen, auch in der alltäglichen Wirklichkeit.

JANUAR 2017

Die Atemwelle als Lebenskreislauf

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Der Einatem ist ein Ja zum irdischen Leben. Er gipfelt im Schwebemoment der Umkehr zum Ausatem. Dieser Schwebezustand vereinigt alle Richtungen und das ganze Potenzial, eigentlich ein ekstatischer Moment, in dem alle Kräfte im Gleichgewicht sind. Der Atem geht über in den Ausatem, eine Richtungswahl zur Hingabe ans Ewige ist getroffen. Gleichzeitig ist der Ausatem jene Phase, in der wir aus der eigenen Substanz schöpfen. Der Ausatem mündet in die Atemstille und gibt einen Einblick in die Ewigkeit. Vergrössern wir diese Stille, erleben wir einen Moment des Angekommen-Seins. Ohne unser Zutun entfaltet sich, ausgelöst durch den Atemimpuls, die Lebenskraft im neuen Einatem.

Der letzte Ausatem ist wohl ein Hineingleiten in den Einatem der Ewigkeit. Ist es der Seele möglich, sich auch am Ende des Einatems, am höchsten Punkt der Atemwelle, in die Ewigkeit zu verströmen?

Ein aktives Eingewoben-Sein im Lebendigen ergibt einen selbstverständlichen Atem, in dessen Wellen die Übergänge von Ein- zu Ausatem und von Aus- zu Einatem sanft und fliessend sind.

In der Weite der Wüste – oder auch in der Meditation – vertieft sich der Atem selbstverständlich, die Atemwelle vergrössert sich und schenkt uns einen längeren Atem. Der Ausatem verlängert sich ebenfalls. Dies gibt uns ein Erlebnis von Geborgenheit. Im Erleben der Wüste schöpft der Einatem die Kraft aus der Tiefe des Beckens und schafft uns ein Empfinden der Stabilität im Lebenskern.

Flyer Trekking Frühling 2017 (PDF)

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